Dieser Online-Shop stellt kein Angebot dar
Aus der Abteilung interessante Disclaimer:
Unsere Darstellung von Waren im Internet bzw. in Printmedien stellt kein Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an Sie, diese Produkte bei uns zu bestellen.
Aus dem (wahrscheinliche sonst von niemandem außer der eigenen Rechtsabteilung gelesenen) Ende einer Versandbestätigung
Manchmal bietet das Rechtsunwesen in Deutschland Quell für unerwartete Freude.
Wenn es die Menschen in diesem Land nur mit den Grundrechten so genau nehmen würde wie mit dem Handelsrecht.
P.S.: Lieber Webshop, von dem dies Kleinod stammt, ich bin kein Rechtsexperte, aber ich glaube mich an so ein Urteil zu erinnern, dass ich als Kunde der seine Widerrufsfrist in Anspruch nimmt den Versand nicht zahlen muss, egal was du in deine Widerrufsbelehrung schreibst. Und das ungültige Widerrufsbelehrungen wie nicht gemachte gelten…
Ich hoffe mal ich habe keinen Grund den Samsung LE-46F86BD zurück zu geben.
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Nochmal neue, schlimmere StudiVZ AGBs
netzpolitik.org berichtet:
Eine Änderung in der AGB ist auf jeden Fall,dass Profile nicht mehr so einfach gelöscht werden können. Bisher geht das. Zukünftig wird nur noch das Profil verschwinden, aber nicht gelöscht werden. Das heisst, Holtzbrinckkönnte theoretisch bis an Euer Lebensende die bisherigen Profil-Daten nutzen.
Bei heise.de kann man nachlesen, dass natürlich alles nicht so schlimm gemeint war, natürlich…
Ich kann jedem nur empfehlen jetzt sein Profil zu löschen und dem laden den Rücken zu kehren.
Sehr interessant wird die Frage ob das die Abwanderung von StudVZ in gang setzt, die bei sozialen Netzwerken ja immer mal wieder eingetreten ist. Man kann es nur hoffen. Denn wer erinnert sich noch an Friendster…
Update: Und wenn ihr jetzt die Frage stellt, wieso das denn alles so schlimm sein soll, dann kann ich euch dieses Paper (PDF, 1,8 MB) empfehlen.
Via: SecLog
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Rausgeschmissen bei StudiVZ
Nachdem ich, wie berichtet, den AGBs widersprochen habe, hat mich StudiVZ nun herausgeworfen.
Nicht mal eine Mail haben sie mir geschickt. Einfach so ohne Kommentar haben sie mich rausgeworfen.
Nicht die feine englische deutsche Art. Saubande!
Aber wenn ihr mich nicht wollt.
Update: Ich höre gerade, dass meine Posts auf Pinnwänden den schönen Autor Gelöschte Person tragen. Aber ich finde trotzdem, mir hätten sie es auch sagen können.
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Widerspruch zu den StudiVZ AGB
Wie angekündigt habe ich den neuen Studivz-AGBs wiedersprochen. Hier die eMail mit meinen Gründen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie duzen mich immer fleißig und wünschen mir "Weiterhin viel Spaß!", aber ich fürchte, damit ist es vorbei.
Wie soll ich unter der Androhung von Vertragsstrafen, Verpflichtung zur Verschwiegenheit über Sicherheitslücken, welche potentiell die Privatsphäre von hunderttausenden von Studenten bedrohen, noch Spaß haben?
Spätestens mit der AGB-Änderung wurde daraus Ernst; ein beinhartes Geschäft um die Korrektheit von Daten, das Sie nach ihren AGB auch mit Hilfe von Ausweiskontrollen vollstrecken möchten.
Das hat nichts mit Spaß zu tun.
Spaß ist, wenn ich auch mal einen "Spaß-Account" erstellen kann, oder auch die Freiheit habe, bei meinem Alter oder ähnlichem zu flunkern, ohne dafür gleich mit der rechtlichen Keule belangt zu werden.
Aus diesem Grund widerspreche ich hiermit den AGB von studivz.net, neue Version, Stand 13.03.07, die mir am 16.03.07 per (nicht elektronisch signierter) eMail zugegangen sind.
Insbesondere widerspreche ich:
- Ziffer 2.1, insb. Satz 2
- Ziffer 2.2. und 2.3
- Ziffer 8.1 bis einschließlich 8.3
- Ziffer 9
Mit freundlichen Grüßen
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StudiVZ: Das Maß ist mehr als voll
Von der Funktionalität und den Mitgliedern her mag ich StudiVZ wirklich gerne. Man trifft alte Freunde wieder und kann sich nett unterhalten. Man kann viel Spaß mit Gruppen haben und vieles mehr. Wirklich eine schöne Plattform, sollte man meinen...
Allerdings haben die Betreiber mein Vertrauen nun vollständig, endgültig und unwiederbringlich verloren.
Jeder wird sich noch an die Videos von einem der Gründer,der sich inzwischen aus der Unternehmensführung verabschiedet hat, erinnern, die ihn beim Belästigen von Frauen zeigen. Oder vielleicht auch an eine "Geburtstagseinladung", die aufgemacht war wie der Völkische Beobachter, das Parteiorgan der NSDAP. Der Gründer hat sich dafür entschuldigt, sicher, aber eine Entschuldigung kann das nicht ungeschehen machen. Es ist schon ein interessanter Einblick in die Geisteshaltung dieses Gründers.
Dann kamen die Hacks. Soweit es bekannt ist wurden alle Datensätze von StudiVZ mehrmals komplett ausgelesen. Zuletzt vor nicht ganz zwei Wochen.
Am Ende des letzten Jahres wurden auf StudiVZ massiv Sicherheitslöcher, beinahe im Tagesrhythmus, entdeckt.
Und nun die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die neuen AGB bedrohen falsche Angaben über Namen, etc. mit einer Vertragsstrafe und sind so rigide, dass sie möglicherweise sogar rechtswidrig sind. Zusätzlich verbietet StudiVZ die Sicherheit der Plattform auch nur zu testen, ebenfalls unter Androhung von Strafe und Verpflichtung zum Stillschweigen.
Und die vielgerühmte Datenschutzerklärung von StudiVZ hat es auch in sich. Diese erlaubt den Mitarbeitern nämlich, private Nachrichten zwischen Nutzern zu lesen, um einen Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu untersuchen. Das ist möglicherweise auch ein Verstoß gegen das Fernmeldegeheimniss, auf den bis zu fünf Jahre Gefängnis stehen. Diese Datenschutzerklärung hat ihren Namen nicht verdient!
Daraus, und aus der großartigen Kommunikationspolitik, inklusive groben Fehlern, kann ich nur den Schluss ziehen, dass die Betreiber des VZ alles daran setzen, ihre Datenbank wasserfest zu machen um sie für zielgerichtete Werbung oder eine ähnlichen Unfug, zu missbrauchen oder aber, dass die Betreiber vollständig überfordert mit dem Betreiben dieser Plattform und der damit einhergehenden Verantwortung sind.
Auch scheinen die AGB, insbesondere die "Massensgruscheln"- und die Hacker- bzw. Botklausel, die juristische Lösung für technische Probleme zu sein. Das ist nicht der richtige Weg und zeigt nur die Probleme der VZ-Betreiber.
Daher kann ich guten Gewissens nur einen Schluss ziehen:
Raus aus dem StudiVZ!
Und ich kann jedem nur raten, das selbe zu tun.
Als Experiment werde ich den AGBs widersprechen und abwarten was passiert.
Das zumindest ist das mindeste, was jeder Nutzer, der sich um seine Rechte und die Behandlung seiner persönlichen Daten auch nur im geringsten sorgt, tun sollte.
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